Was bedeutet 10.17.0.0/16 — und wie entstehen daraus Subnetze?
Eine IPv4-Adresse wie 10.17.0.0 besteht aus 4 Blöcken (Oktetten), je 8 Bit. Das ergibt 32 Bit insgesamt. Jeder Block geht von 0 bis 255.
Die /16 sagt: Die ersten 16 Bit sind das Netzwerk — die letzten 16 Bit sind frei für Subnetze und Hosts.
Die Zahl nach dem Schrägstrich ist die Subnetzmaske in Kurzform. Sie sagt, wie viele Bits von links für das Netzwerk reserviert sind.
Man „borgt" Bits vom Host-Teil, um Subnetze zu definieren. Aus 10.17.0.0/16 kann man z.B. /18 Subnetze machen — das bedeutet: 2 Bits zusätzlich für die Subnetz-ID verwenden.
Die 4 Subnetze haben jeweils einen Block von 16.384 Adressen — erkennbar daran, dass die dritte Stelle in 64er-Schritten springt (0, 64, 128, 192).
Das 3. Oktett hat 8 Bits. Mit /18 werden davon die ersten 2 Bits für das Subnetz genutzt. Das höchste Bit eines Bytes hat den Wert 128, das zweite Bit den Wert 64.
💡 Der Sprung zwischen Subnetzen ist immer 64 — weil das der Wert des niedrigsten gesetzten Subnetz-Bits ist. Daher: 0 → 64 → 128 → 192.
In AWS teilst du ein VPC-Netzwerk (z.B. 10.17.0.0/16) in Subnetze auf — typischerweise ein öffentliches und ein privates pro Region/AZ.
Der Router in AWS schaut auf die Ziel-IP eines Pakets und vergleicht
sie mit den Subnetz-Ranges in der Route Table.
Passt die IP zu 10.17.64.x, landet das Paket im
privaten Subnetz — kein Internet-Routing möglich.